Flexible Ambulante Erziehungshilfe (FAE)


Die FAE kommt in Abgrenzung zur Aufsuchenden Familientherapie in folgenden Grundkonstellationen in Frage:

1. Nicht das gesamte System bedarf der Unterstützung, sondern es reicht aus, das Kind bzw. den/ die Jugendliche/n in seiner Entwicklung zu unterstützen.

2. Die FAE findet parallel zur AFT statt. Es zeigt sich, dass die AFT, die auf das gesamte Familiensystem ausgerichtet ist, nicht ausreicht, um das Kind bzw. den/ die Jugendliche/n zu stabilisieren, da bei ihm ein erhöhter Bedarf vorhanden ist und möglicherweise eine Chronifizierung bestehender Symptome droht.

3. Die FAE ist eine Anschlusshilfe nach Beendigung der AFT. Das Kind bzw. der/ die Jugendliche benötigt weitere Hilfe, sei es, dass die Eltern bereits die notwendigen Veränderungen umsetzen und das Kind bzw. der/ die Jugendliche noch weiteren Entwicklungsbedarf hat. Oder es hat sich gezeigt, dass eine Veränderungsbereitschaft seitens der Eltern an Grenzen stößt und das Kind bzw. der/ die Jugendliche noch Unterstützung benötigt, um seine Entwicklungsaufgaben leisten zu können.
Problemlagen, in denen sich eine FAE bewährt, können sein:

• Verhaltensauffälligkeiten

• Entwicklungsverzögerungen

• geringes Selbstvertrauen

• Schulprobleme/Schulabsentismus

• Probleme im sozialen Umfeld (Peergruppe)

• konflikthafte Ablösungskrisen

• Schwierigkeiten bei der Verselbstständigung

• schwierige Eltern-Kind-Beziehungen

• drohende Fremdunterbringung

Unsere Konzeption finden Sie hier Konzeption FAE